Der Film



Metropolis ist ein Stummfilm des deutschen Expressionismus, den Fritz Lang in den Jahren 1925 bis 1926 drehte. Schauplatz ist eine futuristische Großstadt mit ausgeprägter Zweiklassengesellschaft. Dieser Science-Fiction-Film ist einer der teuersten der damaligen Zeit und zählt zu den bedeutendsten Werken der Filmgeschichte.

Quelle: Wikipedia

Metropolis Filmhaus Saarbrücken

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Metropolis – Ein Film von Fritz Lang

(Drehbuch: Thea von Harbou)

Metropolis ist eine gigantische Stadt mit zwei scharf voneinander getrennten Klassen: Während die Proletarier mit ihren Familien unter der Erdoberfläche schuften und ihr Dasein fristen, wohnen die Kapitalisten in luxuriösen Apartments und vertreiben sich die Zeit in Gartenanlagen oder im Amüsierviertel. Die Arbeiter halten die Maschinen am Laufen, die wie ein Herz in einem Organismus für das Funktionieren der Versorgungssysteme der gigantischen Stadt Metropolis notwendig sind. Der Industriemagnat Joh Fredersen überwacht sie aus seiner Schaltzentrale durch Spitzel und technische Anlagen.

Der Film lehnt sich in seiner Darstellung der Gesellschaftsordnung stark an das marxistische Bild des Kapitalismus an, in dem es zwei Klassen von Menschen gibt, in der die eine die andere ausbeutet und es keine Möglichkeit gibt aus der Unterklasse aufzusteigen. Andererseits aber übt die Handlung ausdrücklich Kritik an der Revolution, welche die Lebensgrundlage der unteren Klasse vernichtet. Darüber hinaus ist Metropolis der erste Film überhaupt, den die UNESCO in das Weltdokumentenerbe (Memory of the World) aufgenommen wurde. Damit steht Metropolis in einer Reihe mit dem Handschriftennachlass von Johann Wolfgang von Goethe, der Gutenberg-Bibel und Ludwig van Beethovens 9.Sinfonie.

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